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Hotel-Gasthof Kreuz-Post Staufen
Chronik des Gasthauses "Kreuz-Post" in Staufen im Breisgau

Bereits in einer Urkunde von 1599 wird die herrschaftliche Lebensmühle "Beim oberen Tor" und deren Eigentümer Andreas Nunnenmacher erwähnt.
Etwa 200 Jahre später kauft Josef Bleile aus Bad Krozingen das zwischenzeitlich als Wirtshaus betriebene "Zum Kreuz" und veräußert es wieder 1832 an Carl Schmiedle.
Im Jahre 1844 ehelicht dessen Tochter Caroline den Löwenwirtssohn Sixtus Schladerer aus Bamlach am Oberrhein. Er übernimmt den Gasthof "Zum Kreuz" und richtet für die Verbindung Krozingen - Staufen - Münstertal eine Posthalterei ein. Auf diese Zeit ist der Name "Kreuz-Post" zurückzuführen, vor der damals täglich das Posthorn erklang. Bald nach der Jahrhundertwende jedoch wird die Postkutsche endgültig von der Eisenbahn abgelöst.
Sixtus Schladerer übergibt 1876 seinem Sohn Hermann mit seiner Frau Elisabeth geb. Nunnenmacher, das inzwischen wohlbekannte und angesehene Gasthaus mit Fremdenzimmern, Hausbrennerei, Weinbau und Grundbesitz.
Im In- und Ausland gesammelte Erfahrung und mit viel Fleiß der Wirtsleute führen zu einer Blüte der "Kreuz-Post", die sich zur beliebten Anlaufstelle für Feriengäste, selbst aus der Schweiz, und u.a. für Stiftungsfeste von Studentenverbindungen aus Freiburg entwickelt. Die Errichtung eines Saales, ausgezeichnete Küche sowie das geschätzte, selbstgebrannte "Chriesiwässerli" fördern den Ruf der "Kreuz-Post". Die erreichte Bekanntheit lassen das Gasthaus zum wichtigen gesellschaftlichen und kulturellen Treffpunkt Staufens und seines Umlandes werden.
Beide Söhne Hermann Schladerers, Albert und Alfred, erfahren eine gastronomische Ausbildung. Albert zieht es in den damals berühmten "Feldberger Hof". Alfred Schladerer führt nach Lernaufenthalten in Frankreich, England und 1919 nach der Wiederkehr aus dem 1. Weltkrieg, die "Kreuz-Post", zusammen mit seiner Frau Greta, geb. Trötschler weiter. Er verpachtet den Gasthof schon bald, um sich dem erfolgreichen Ausbau der Brennerei und des Weinbaus zuzuwenden. Damit legte er den Grundstein für die heute weit über die Landesgrenzen bekannte Obstbrandmarke "Schladerer".
Nach weiteren Besitzerwechseln, u.a. Familie Riesterer, wird das Haus vom letzten Eigentümer, Ludwig Heckle, durch die Familie Schladerer 1993 zurückerworben. Die Fortsetzung der Tradition und nach schwierigem, aufwendigem Umbau wird Ende 1996 die "Kreuz-Post" wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung übergeben. Heute steht der gemütliche Gasthof unter der Leitung von Familie Zahn.


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